Der neue Rundfunkbeitrag, bei dem die Gebühr ab Januar 2013 pauschal je Wohnung abgerechnet wird, stößt bei den Deutschen bisher auf wenig Gegenliebe. Einer Umfrage von TNS Forschung zu Folge, lehnen 60 Prozent die Neuregelung ab.

Quelle: digitalfernsehen.de

Dies ist insofern bemerkenswert, als es die Medien- und Wirtschaftsmacht öffentlich-rechtlicher Rundfunk mit all ihren Mitteln es nicht geschafft hat, die Mehrheit der Leute für sich zu mobilisieren. Die Leute riechen den Braten und denen ist das Ganze nicht geheuer. Ab dem 1. Januar werden zusätzlich all diejenigen dazukommen, die weder der öffentlich-rechtliche Rundfunk noch wir erreichen konnten. Das sind u. a. diejenigen, die sich gegen das Medium Rundfunk entschieden haben und daher nicht darüber erreicht werden konnten – das wird in den ersten drei Monaten 2013 geschehen.

Aus diesem Grund dürfte sich die Quote derjenigen stark erhöhen, die diese zweifelhafte Finanzierung ablehnen. Die 60% dürften sich in den nächsten Monaten weiter nach oben entwickeln und sie werden für die staatlichen Medien und die Politik zu einem echten Problem.

Wenn man darüber hinaus bedenkt, dass in 2013 wieder Bundestagswahlen stattfinden, könnte das Thema zu einem Politikum werden. Das passiert aber nicht automatisch, sondern jeder von uns muss dazu beitragen, dass wir gemeinsam das Ziel erreichen, die notwendige und drastische Reform des gesamten Systems anzustoßen.

Diskutieren Sie über das Thema in unserem Forum mit.

 

Am Fr. 22.06.2012 bat uns ein Mitarbeiter der „Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hannover“ – Betreiber des Internetportals „handwerk.com“ – um Unterstützung, den neu erschienenen Bericht über die GEZ und den öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch Verbreitung über unsere Medien möglichst vielen Lesern zugänglich zu machen. Dieser Bitte kommen wir gerne nach und hoffen, auch durch unsere Hilfe eine große Leserschaft zu erreichen.


Moderatoren für Millionen – und umgekehrt

GEZ: Des Gebührenkönigs neue Kleider


Diverse Neuigkeiten: Die Gebühreneinzugszentrale hat jetzt einen noch längeren Namen. Und es gibt sie tatsächlich, eine Hymne über die GEZ und Ihre Mitarbeiter – die Gebührenbeauftragen, die bestimmt auch schon bei Ihnen geklingelt haben.

Wie groß war mein Freude, als ich über die Plattform "Zukunftsdialog über Deutschland" erfuhr. Endlich kümmert sich die Politik um den kleinen Mann, der sonst nur als "Wähler" begehrt wird. Ein Forum, welches allen Bürgern die Möglichkeit gibt, Vorschläge zu unterbreiten und darüber zu diskutieren.

Ich wollte mich vom Anfang an beteiligen und über gesellschaftlich-politische Themen, die die Republik bewegen, mitdiskutieren. Eines der Themen hatte – wie viele es vermuten – mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und der GEZ zu tun.

Ich begann zu schreiben und bekam ein gutes und warmes Gefühl der Zufriedenheit: "Endlich dürfen auch wir, die kleinen Leute, nicht nur unsere Meinung über irgendwelche Themen äußern, sondern wir dürfen auch Themen vorschlagen, über die jeder Bürger diskutieren darf."

Ich bin nicht alleine mit meinen Beobachtungen – Die Nenafizierung der Piraten

Die Nenafizierung der Piraten (Telepolis)

Bereits vor Wochen schrieb ich hier und auch in Facebook/Google+/Twitter über die wundersame Wandlung der Piraten, die sich immer mehr von ihren eigenen Kernthemen distanzieren, je mehr sie die Süße der Macht zu schmecken bekommen. Auch beim Thema öffentlich-rechtlicher Rundfunk vollzog die Partei eine 180-Grad-Wende, die man eindrucksvoll im Programm der NRW-Piraten nachlesen kann.

SWR-Justitiar zum Klageweg gegen den Rundfunkbeitrag

Ein Mitglied unseres Forums, das bis vor kurzem eine eigene Internetseite gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die GEZ betrieb, teilte uns über einen Forumsbeitrag mit, was der SWR-Justiziar zum Klageweg gegen den Rundfunkbeitrag selbst meinte.

Die Antwort ist insofern bemerkenswert, als sie sehr genau die Möglichkeiten des Klageweges beschreibt und einem die Bedenken oder gar die Angst nimmt, diesen Weg ab 2013 zu begehen. Für "kleines" Geld und ohne Anwaltszwang kann jeder gegen den neuen, ab 2013 geltenden und sehr umstrittenen Rundfunkbeitrag klagen.

In anderen Worten und zusammengefasst: