Bernd Höcker, der wohl berühmteste Gegner des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in seiner jetzigen und ab 2013 geplanten Form und Größe, hat in seinem mittlerweile legendären Blog auf seiner Internetseite einen offenen Brief an Frau Angela Merkel, die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland und Bundesvorsitzende der CDU, geschrieben.

Anmerkung: Auf den Seiten Seite 1 und Seite 2 (Presse- und Informationsamt der Bundesregierung im Auftrag des Bundeskanzleramtes) findet eine sehr interessante Diskussion statt. Hier hat jeder von uns die Möglichkeit, seine Meinung über dieses Thema zum Ausdruck zu bringen. Machen Sie mit und teilen Sie Frau Merkel Ihre Meinung mit!

Vor wenigen Augenblicken stolperte ich über die Argumentation Paul Kirchhofs in seinem berühmten Gutachten für eine allgemeine Zahlpflicht – diese lautet sinngemäß: "Jeder profitiert vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk, unabhängig davon, ob er ihn tatsächlich nutz."

Ach, so einfach ist das! Aber wie kann man mir klar machen, dass man von einer weder gewollten, noch nicht bestellten Leistung profitiert und daher man gezwungen wird, diese zu bezahlen? – Ich will diese "Leistungen" nicht. Ich brauche sie auch nicht.

Ich las den Bericht Rundfunkgebühren bleiben bis 2016 stabil (Anm.: es muss bis 2014 heißen – hier hatte die Nachrichtenagentur einen Fehler gemacht) auf der Seite quotenmeter.de und traute meinen Augen nicht. Darin ist zu lesen, die KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) bescheinige in ihrem Bericht, dass die monatlichen Rundfunkgebühren auch mit der neuen Haushaltspauschale stabil bleiben können. – Die ARD sei zufrieden...

Ich fragte mich ganz automatisch, fast reflexartig: "Wer oder was ist diese KEF und ist sie wirklich unabhängig?"

Im Ausschussprotokoll APr 15/177 des Haupt- und Medienausschusses des nordrhein-westfälischen Landtages vom 07.04.2011 finden sich sehr seltsame Blüten, die eindrucksvoll die Sichtweise derer zeigen, die uns – das Volk – angeblich vertreten sollten.

Wir empfehlen die Lektüre des 45-seitigen Dokumentes, damit der Leser sich seine eigene Meinung über die Art und Weise der Entscheidungsfindung im Namen des Volkes – das sind nun die von uns gewählten Vertreter – bilden kann. Wir versprechen Ihnen, Sie werden die eine oder andere Argumentation als „sehr bemerkenswert“ empfinden und andere werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.

Mitteldeutscher RundfunkQuelle: quotenmeter.de

Die Seite quotenmeter.de berichtete am 10.01.2012 über das zwanzigjährige Jubiläum des krisengeschüttelten und skandalreichen öffentlich-rechtlichen Senders mdr. Einerseits wird über die geschichtliche Entwicklung des Senders berichtet, der heute neben Fernsehen zusätzlich über 20 Radiosender unterhält, anderseits werden aber auch die vielen Skandale erwähnt, die oft für Schlagzeilen in der Republik sorgten.

Hier ein interessanter Ausschnitt des Berichtes, welchen Sie in voller Länge unter quotenmeter.de finden: